Fonds-Lexikon

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A

Abgeltungssteuer
Absolute Return Fonds
Aktie
Aktienfonds
Aktiengesellschaft (AG)
Aktienindex
All-In-Fee
Altersvorsorge-Sondervermögen
Anlageklasse
Anlagestrategie
Anleihen
Anteilsklassen
Anteilspreis

Anteilswert
Asset Allocation
Ausgabeaufschlag
Ausschüttung

Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, die die Einkommensteuerlast auf bestimmte Einkünfte direkt abgilt. Die bekannteste Abgeltungssteuer ist die Kapitalertragsteuer auf die Einkünfte aus Kapitalvermögen. Somit unterliegen alle Gewinne aus Kapitalanlagen, wie zum Beispiel Veräußerungsgewinne aus Investmentfonds, Dividenden und Zinseinnahmen, der Abgeltungssteuer. Im Jahr 2009 führte die Bundesregierung die Abgeltungssteuer mit dem Ziel ein, Kapitalerträge einheitlich zu besteuern. Sie beträgt 25 Prozent zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.

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Absolute Return Fonds

Absolute Return Fonds haben das Ziel, in einem fest definierten Zeitraum – unabhängig von der Marktsituation – eine positive Mindestrendite (Absolute Return), bei möglichst geringen Schwankungen (Volatilität) zu erzielen. Verluste sollen vollständig vermieden werden.
Die Fondsmanager streben ein asymmetrisches Rendite-Risiko Profil an. Durch den Einsatz von Derivaten sollen Anleger auch von fallenden Kursen profitieren. Absolute Return Fonds versuchen so mehr Stabilität in das Portfolio reinzubringen. Damit bedienen sich Absolute Return Fonds Anlagestrategien, die früher ausschließlich Hedgefonds vorbehalten waren. Beispielsweise erfolgt die Anlage nach einer Long/Short-Strategie: Dabei kauft das Fondsmanagement einerseits Vermögensgegenstände deren Preis steigen soll. Andererseits tätigt das Fondsmanagement sogenannte „Leerverkäufe“ von Vermögenswerten, deren Preise fallen sollen. Leerverkäufe sind Finanzgeschäfte, bei denen ein Vermögenswert verkauft wird, den der Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt gar nicht besitzt. Dabei entsteht eine künftige Lieferverpflichtung des Verkäufers zu einem künftigen Vermögenswert.

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Aktie

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches einen Eigentumsanteil an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Mit dem Erwerb einer Aktie wird man daher zum Miteigentümer der Aktiengesellschaft. Der Aktionär haftet dabei in Höhe des Nennwerts seiner Aktien und wird im Regelfall durch die Auszahlung von Dividenden am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmen beteiligt.

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Aktienfonds

Aktienfonds sind Investmentfonds, die in Aktien investieren. Da der Fonds das Risiko auf eine Vielzahl von Aktien streut, ist die Anlage meist sicherer als der Kauf einzelner Aktien. Ein Investment in Aktienfonds ist entweder als Einmalanlage oder als Sparplan möglich.

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Aktiengesellschaft (AG)

Die Aktiengesellschaft bezeichnet die Rechtsform eines Unternehmens, bei der die Eigentümer ihre Anteile an der Gesellschaft in Form von Aktien halten. Die Grundzüge einer Aktiengesellschaft sind anhand des Aktiengesetzes (AktG) geregelt. Zahlreiche Investmentfonds investieren in Aktien von Aktiengesellschaften. Mit der Anlage in Aktienfonds setzen Anleger nicht auf einzelne Aktien, sondern sind an einer Vielzahl ausgewählter Aktiengesellschaften beteiligt.

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Aktienindex

Der Verlauf eines Aktienindex spiegelt die Kursentwicklung einer fest definierten Gruppe an Unternehmen wider. Die Entwicklung des gesamten Aktienindex wird durch die Kursentwicklung der enthaltenen Unternehmen und deren Gewichtung bestimmt. Der Ausgangspunkt für die Berechnung eines Aktienindex ist immer ein festgelegter Zeitpunkt.
Der Index wird entweder in Form eines Kurs- oder eines Performance-Index berechnet. Der Performance-Index beinhaltet neben der Kursentwicklung auch die gezahlten Dividenden und Bezugsrechte der Unternehmen. Der DAX z. B. ist ein Performance-Index.

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All-In-Fee

Die All-In-Fee gibt sämtliche Gebühren einer Anlage in Investmentfonds prozentual an, mit Ausnahme des Ausgabeaufschlags. Insbesondere die Gebühr für die Depotbank des Fonds und die Verwaltungsvergütung sind in der All-In-Fee eingeschlossen. Ferner beinhaltet diese Fee (=Gebühr) Transaktionskosten, eventuelle Performancegebühren sowie Kosten für Fondsprospekte und Fondsberichte. Auch die Kosten der Rechenschaftsberichte sowie die Preispublikation von Investmentfonds fließen in die Gebührenbetrachtung mit ein.

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Altersvorsorge-Sondervermögen

Bei Altersvorsorge-Sondervermögen (AS-Fonds) handelt es sich um Investmentfonds, die speziell zur Altersvorsorge konzipiert sind. Der Fokus liegt dabei auf der Anlage in Wertpapieren und in Immobilien.
Minimal 21 % und maximal 75 % des Fondsvermögens kann in Aktien investiert sein und maximal 30 % in Immobilien. Dabei fließt das Fondsvermögen zu mindesten 51 % in Aktien oder andere Wertpapiere. Bankguthaben und Geldmarktpapiere von hoher Bonität stellen den restlichen Teil der Anlage dar. Damit das Risiko  im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bleibt, erfolgt die Anlage zu mindestens 70 % in den Ländern der europäischen Union.
Sämtliche Gewinne bleiben im Anlagevermögen des Fonds (Thesaurierung). Folglich profitieren Vorsorgesparer vom Zinseszinseffekt. Ferner ist das Anlagekapital – wie bei allen Investmentfonds – bei einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt, da es als Sondervermögen gehalten werden muss.

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Anlageklasse

Eine Anlageklasse fasst eine Gruppe von Investitions- oder Anlagemöglichkeiten am Kapitalmarkt nach bestimmten Kriterien zusammen. Es können z.B. Anlageklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Rohstoffe und Immobilien voneinander unterschieden werden.

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Anlagestrategie

Man unterscheidet eine Vielzahl von Anlagestrategien bei Investmentfonds. Man unterscheidet z. B. zwischen konservativen, ausgewogenen und wachstumsorientierten Anlagestrategien. Dabei gilt: je konservativer eine Anlagestrategie, desto geringer die Berücksichtigung von Aktien, da diese im Durchschnitt stärker schwanken als z. B. Anleihen.

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Anleihen

Eine Anleihe ist ein Wertpapier, das dem Inhaber das Recht auf Rückzahlung des Nennwerts sowie auf Zahlung vereinbarter Zinsen einräumt. Im Gegensatz zur Aktie erwirbt man beim Kauf einer Anleihe keine Unternehmensanteile, sondern gewährt dem Unternehmen einen Kredit. Der Käufer einer Anleihe wird also zum Gläubiger. Auf diese Weise ist eine Anleihe für Unternehmen und öffentliche Institutionen ein klassisches Mittel zur Beschaffung von Fremdkapital. Typische Formen sind Unternehmensanleihen, Staatsanleihen oder Kommunalanleihen. Zahlreiche Rentenfonds investieren ausschließlich in Anleihen.

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Anteilsklassen

Viele Investmentfonds bieten unterschiedliche Anteilsklassen an. Dabei handelt es sich um Anteile am selben Fonds, die sich jedoch hinsichtlich Gebühren, Verwendung der Erträge oder Währung unterscheiden. Abweichungen hinsichtlich der Wertentwicklung können dadurch entstehen, dass die laufenden Gebühren der unterschiedlichen Anteilsklassen eines Fonds unterschiedlich hoch sind.

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Anteilspreis

Der Anteilspreis eines Investmentfonds ist der Preis, den Anleger beim Erwerb eines Anteils eines Investmentfonds bezahlen. Dieser Preis setzt sich zusammen aus Anteilswert plus Ausgabeaufschlag.
Beispiel: Beträgt der Anteilswert eines Anteils an einem Investmentfonds 100,00 EURO bei einem Ausgabeaufschlag in Höhe von 5,00%, dann bezahlen Anleger beim Kauf von Anteilen dieses Fonds normalerweise 105,00 EURO pro Anteil (Anteilspreis).
Dieser Ausgabeaufschlag entfällt bei Fondspower.de vollständig, so dass unsere Kunden zum Anteilspreis = Anteilswert kaufen!

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Anteilswert

Börsentäglich werden die Kurse aller im Fonds befindlichen Vermögenswerte festgestellt und mit der jeweiligen Stückzahl multipliziert. Von dieser Summe werden alle Verbindlichkeiten abgezogen und man erhält das gesamte Fondsvermögen. Dieses wird dann durch die Zahl der ausgegebenen Anteile dividiert. Als Ergebnis erhält man den Wert – auch Nettoinventarwert (Net Asset Value) genannt – eines Anteils. Dieser Anteilswert ist auch der sogenannte Rücknahmepreis, zu dem Anleger ihre Anteile verkaufen können. In seltenen Fällen wird eine Rücknahmegebühr von der Fondsgesellschaft berechnet; diese Gebühr muss im Verkaufsprospekt des Fonds angegeben sein.

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Asset Allocation

Die Asset Allocation, Vermögensallokation, auch Anlageallokation, Anlageaufteilung, Vermögensstrukturierung oder Portfoliostrukturierung (englisch: Asset Allocation) ist die Aufteilung eines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen und Edelmetalle.

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Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag – oder auch Agio – bezeichnet eine Gebühr, die Privatanleger beim Erwerb von Fondsanteilen entrichten müssen. Da sich die Ausgabe- und Rücknahmepreise täglich ändern, wird der Aufschlag prozentual angegeben. Bei Rentenfonds beträgt dieser meist 2 – 4%, bei Aktienfonds 3 – 6% und bei offenen Immobilienfonds 5%.
Der Aufschlag wird erhoben, um die Vertriebskosten des Fonds zu decken. Fondspower.de verzichtet vollständig auf diesen Ausgabeaufschlag!

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Ausschüttung

Bei ausschüttenden Investmentfonds erhalten Anleger einen Anteil der erwirtschafteten Erträge eines Investmentfonds. Dies sind i. d. R. vom Fonds vereinnahmte Dividenden bei Aktien und/oder Zinszahlungen bei Anleihen.
Man unterscheidet zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Investmentfonds.
Thesaurierende Investmentfonds nehmen keine Ausschüttungen vor, sondern reinvestieren die ausschüttungsgleichen Erträge. Auf diese Weise ergeben sich Zinseszinseffekte für Anleger, die insbesondere unter langfristigen Aspekten zu einer höheren Rendite führen. Ob es sich bei einem Fonds um einen ausschüttenden Investmentfonds handelt, der seinen Anlegern die Erträge auszahlt, kann man dem jeweiligen Fondsprospekt entnehmen.

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B

BaFin
Benchmark
Beta
Bluechips
Börse
Bottom Up
Branchenfonds

BaFin

BaFin ist die Abkürzung für Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungs­aufsicht. Sie beaufsichtigt Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel in Deutschland und soll dadurch ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem gewährleisten.

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Benchmark

Eine Benchmark ist ein Referenzmaß, das dabei behilflich ist, die Leistungsfähigkeit eines Investmentfonds zu beurteilen. Investmentfonds, die z. B. ausschließlich in deutsche Aktien investieren, werden häufig mit der Benchmark DAX verglichen.

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Beta

Das Beta eines Investmentfonds beschreibt die relative Entwicklung eines Fonds im Vergleich zum zugrundeliegenden Markt. Ein Beispiel: Ein Fonds für deutsche Aktien steigt in einer Betrachtungsperiode um 10%, während der DAX lediglich um 5% steigt. In diesem Fall beträgt der Wert des Betas des Fonds in der ausgewählten Betrachtungsperiode 2.

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Bluechips

Bluechips (auch: Blue Chips) werden in der Finanzwelt umsatzstarke Wertpapiere der größten Aktiengesellschaften genannt. Hinter ihnen verbergen sich die Börsenschwergewichte mit der höchsten Marktkapitalisierung. Allerdings gibt es keine eindeutig definierte Grenzline, ab welchem Börsenwert ein Unternehmen als Bluechip eingestuft wird. Der Begriff ist weder eine offizielle Wertpapierbezeichnung noch eine bestimmte Anlageklasse, sondern vielmehr eine gern gewählte Bezeichnung von Börsenjournalisten und Finanzexperten für die Flaggschiffe im Aktienhandel. Synonyme sind auch „Werte der ersten Reihe“, “Standardwerte” oder “Large Caps”.

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Börse

Der Begriff „Börse“ bezeichnet einen nach bestimmten Regeln organisierten Markt für den Handel mit Wertpapieren, Devisen, Waren oder Rechte an Waren. Der Handel an der Börse unterliegt einer staatlichen Börsenaufsicht, in Deutschland der Bundesanstalt für Finanzdienstleidtungsaufsicht (BaFin). Da der Marktplatz an einem Ort konzentriert ist, ermöglicht die Börse einen zeit- und kosteneffizienten Handel mit gesteigerter Markttransparenz. Preise können sich sekündlich nach Angebot und Nachfrage richten. Außerdem dient die beaufsichtigte Preisbildung einem besseren Schutz vor Manipulationen.

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Bottom Up

Der Bottom-up-Ansatz oder auch Bottom-up-Prinzip ist eine Anlagestrategie. Analysten und Fondsmanager bewerten bei dieser Anlagestrategie ein Investment von unten nach oben. Die Analyse fängt unten, also auf der Unternehmensebene, an. Erst ganz zum Schluss steht die Betrachtung des Gesamtmarktes. Umgekehrt ist es beim Top-down-Ansatz. Er untersucht den Gesamtmarkt und arbeitet sich erst danach weiter zur Unternehmensebene vor.

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Branchenfonds

Branchenfonds sind Investmentfonds, die ausschließlich in Aktien von Unternehmen einer bestimmten Branche investieren. Zu diesen gehören z. B. Biotechnologie, Pharma, Automobil oder Telekommunikation. Dabei legen die Kapital­verwaltungs­gesellschaften jeweils Anlagekriterien fest, welchen Anforderungen die Unternehmen des Branchenfonds entsprechen müssen.

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C

Chart
Cost Average Effect
Cut Off Zeit

Chart

Als Chart bezeichnet man die graphische Darstellung einer Datenreihe. In Zusammenhang mit Wertpapieren versteht man dabei die Abbildung der historischen Kursentwicklung des entsprechenden Wertpapiers oder eines Investmentfonds. Während man die Zeit auf der Abszisse (der X-Achse) abbildet, trägt man den Preis auf der Ordinate (Y-Achse) linear ein.

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Cost Average Effect

Der Cost-Average-Effekt – oder auch Durchschnittskosteneffekt – genannt, führt bei einem Investor im Zeitablauf bei regelmäßigen und gleichbleibenden Anlagebeträgen in Fondsanteilen zu einem günstigeren Einstandskurs. Dies hängt damit zusammen, dass Anleger bei z. B. bei einem monatlichen Sparplan mit einer festen Sparplanrate bei gefallenen Kursen besonders viele, bei stark gestiegenen Kursen besonders wenige Anteile an einem Investmentfonds kaufen. Auf diese Art und Weise verhalten sich Anleger automatisch antizyklisch, was zu einer besseren Gesamtperformance einer Kapitalanlage in Investmentfonds führt.

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Cut Off Zeit

Unter der Cut-off-Zeit versteht man den Annahmeschluss für Kauf- und Verkaufsaufträge bei Investmentfonds In der Regel ist bei dem jeweiligen Investmentfonds eine genaue Uhrzeit angegeben, welche die Annahme befristet. In Deutschland besteht keine einheitliche Cut-off-Zeit. Am besten geben Anleger Aufträge vor der Annahmeschlusszeit ab, dann kann der Auftrag noch am gleichen Geschäftstag bearbeitet werden. Werden die Orders nicht fristgerecht bei der Investmentfonds­gesellschaft eingereicht, werden diese für den nächsten Tag vorgetragen. Üblich sind Schlusszeiten von 10 bis 16 Uhr.

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D

Dachfonds
Depot (Investmentdepot)
Depotbankgebühr
Depoteinzug
Depotführungsentgelt
Derivate (Finanzderivate)
Deutscher Aktienindex (DAX)
Deutschlandfonds
Diversifikation
Dividende
Dividendenfonds
Dow Jones

Dachfonds

Dachfonds, auch Fund of Funds (englisch), sind Investmentfonds, die wiederum in andere Fonds (Zielfonds) investieren. Durch die doppelte Risikostreuung auf verschiedene Fondsmanager weisen sie tendenziell ein geringeres Risiko auf als Investments in einzelne Fonds. Negativ wirken bei Dachfonds die doppelte Kostenstruktur (Verwaltungsgebühren jeweils aus den Zielfonds und aus dem Dachfonds selbst).

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Depot (Investmentdepot)

Ein Investmentdepot oder auch einfach Depot genannt ist ein Konto, über das Investmentfonds gehandelt und gehalten werden können. Möchte ein Anleger beispielsweise in Investmentfonds investieren, so muss er zunächst bei seiner Hausbank oder bei einer Online-Depotbank („Online-Broker“) ein Depot eröffnen. Erst dann kann er Fonds kaufen, verkaufen und halten.

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Depotbankgebühr

Jeder Investmentfonds hat eine Depotbank, die in einem Depot alle vom Fonds gehaltenen Wertpapiere verbucht und verwaltet; die Depotbank eines Investmentfonds ist auch für die börsentägliche Berechnung des Anteilswerts, sowie für die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen zuständig. Die Depotbank berechnet die Gebühr sowohl für die Bereitstellung, Verwahrung als auch Verwaltung des Fondsvermögens. Die Höhe der Depotbankgebühr liegt bei durchschnittlich rund 0,2 Prozent pro Jahr.

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Depoteinzug

Einen Depoteinzug beantragt man, wenn man Anteile eines Investmentfonds oder Wertpapiere aus dem bisherigen Depot in ein neues Depot übertragen möchte. Solch ein Depotübertrag kann entweder von einem zu einem anderen Kreditinstitut oder bei derselben Bank vollzogen werden. Der Ablauf ist in beiden Fällen weitgehend unproblematisch, weil der Depoteinzug heute in der Regel elektronisch erfolgt.

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Depotführungsentgelt

Das Depotführungsentgelt oder auch Depotgebühr ist die Gebühr, die Banken für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren in einem Depot verlangen. Die Höhe des Entgelts unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.
Wir erstatten Ihnen diese Gebühr, sofern in dem Jahr, für das diese Gebühr berechnet wurde, durchschnittlich mindestens ein Depotvolumen von 50.000 EURO (exkl. Verrechnungskonto) investiert war. 

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Derivate (Finanzderivate)

Derivate (Finanzderivate) sind Finanzinstrumente, deren Wert von anderen Referenzwerten abhängen. Die zugrundeliegende Referenzgröße wird als Basiswert bezeichnet und kann beispielsweise in Form von Wertpapieren, finanziellen Kennzahlen oder auch Waren (Rohstoffe, Edelmetalle usw.) vorliegen.
Dadurch erreicht man eine Trennung von physischem Besitz des Basiswertes, beispielsweise einer Aktie und der Partizipation an dessen Chancen und Risiken am Kapitalmarkt über ein Derivat. Ein Investor kann dadurch Termingeschäfte abwickeln.
Anders ausgedrückt, ein Investor kann beispielsweise auf die Wertentwicklung eines Rohstoffes spekulieren, obwohl er diesen Rohstoff rein physisch betrachtet nicht besitzt. In seinem Besitz befindet sich lediglich das Derivat. Derivate können sowohl zur Absicherung von Geschäften dienen, als auch zur Spekulation missbraucht werden.
Beispiele für Derivate sind Optionen, Futures, Zertifikate und Swaps.

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Deutscher Aktienindex (DAX)

Der DAX (Deutscher Aktienindex) ist der am meisten betrachtete Index für die Entwicklung der deutschen Aktienmärkte. Er umfasst die 30 größten deutschen Unternehmen.
Dabei werden als Auswahlkriterien für die Listung im DAX unter anderem die Umsatzstärke und die Börsenkapitalisierung herangezogen. Im Volksmund wird er auch häufig als „Deutscher Leitindex“ bezeichnet.
Zahlreiche Investmentfonds, die ausschließlich in deutsche Aktien investieren, haben den DAX als Vergleichsindex oder Benchmark. Aktiv gemanagte Fonds haben den Anspruch die Wertentwicklung ihrer Vergleichsindizes zu übertreffen.

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Deutschlandfonds

Damit sind Investmentfonds gemeint, die ausschließlich in deutsche Aktien investieren.

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Diversifikation

Im Bereich der Investmentfonds versteht man unter der Diversifikation eine Optimierung der Zusammenstellung verschiedener Wertpapiere in einem Portfolio hinsichtlich der Parameter Rendite und Risiko. Dabei achtet der Anleger darauf seine Spar- oder Vermögensbeträge nicht vollständig in ein Einzelinvestment (z. B. “nur” in deutsche Aktien) zu investieren, sondern teilt sein Kapital auf unterschiedliche Anlageformen und Investmentfonds auf.

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Dividende

Die Dividende ist der Anteil am Unternehmensgewinn, den eine Aktiengesellschaft  an ihre Aktionäre ausschüttet. Die Höhe der Dividende Höhe wird vom Vorstand der Aktiengesellschaft vorgeschlagen und auf der Hauptversammlung genehmigt bzw. abgelehnt.

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Dividendenfonds

Bei diesen Investmentfonds handelt es sich um Aktienfonds, deren Ziel es ist – neben Kursgewinnen – einen möglichst hohen und konstanten Ertrag aus vereinnahmten Dividenden zu erzielen.

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Dow Jones

Der Dow Jones Industrial Average Index ist der Leitindex der US-amerikanischen Börse New York Stoxx Exchange (NYSE) an der Wallstreet. Er listet die 30 wichtigsten Aktiengesellschaften der USA.
Während der Deutsche Aktienindex DAX ein Performance-Index ist, handelt es sich bei dem amerikanischen Pendant um einen Kurs-Index. Bei einem solchen werden zum Beispiel Dividendenauszahlungen nicht berücksichtigt.
Die Entwicklung von Dow Jones und DAX ist daher nur bedingt vergleichbar.

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E

Einlagensicherung
Einmalanlage
Emerging-Markets-Fonds
Entnahmeplan
Environment Social Governance (ESG)
Ertragsverwendung
Europa-Fonds
Exchange Traded Fund (ETF)

Einlagensicherung

Die Einlagensicherung dient dem Schutz von Bankguthaben im Insolvenzfall des Kreditinstituts. Gemäß der europäischen Einlagensicherungsrichtlinie sind Bankeinlagen EU-weit bis zu 100.000 Euro pro Bankkunden und pro Bank abgesichert. Allerdings unterscheiden sich in den einzelnen Mitgliedstaaten die gesetzlichen Einlagen­sicherungs­systeme. In Deutschland hat die Bundesregierung die Vorgaben aus Brüssel im Juli 2015 im neuen Einlagen­sicherungs­gesetz (EinSiG), welches das frühere Einlagensicherungs- und Anleger­entschädigungs­gesetz (EAEG) ablöst, umgesetzt. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es in Deutschland noch weitere freiwillige Sicherungssysteme, die bei einer Bankenpleite auch über die 100.000 Euro-Deckungssumme hinaus greifen. Auch unser Kooperationspartner ebase ist eine Vollbank mit Sitz in Deutschland und unterliegt den gesetzlichen Vorschriften bei Einlagen auf den Konten.

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Einmalanlage

Als Einmalanlage wird eine einmalige Einzahlung eines verfügbaren, größeren Geldbetrages zum Kauf von Investmentfondsanteilen bezeichnet. Üblicherweise entstehen beim Kauf von Anteilen eines Investmentfonds Kosten durch den sogenannten Ausgabeaufschlag. Fondspower.de bietet Kunden den Kauf von Anteilen eines Investmentfonds ganz ohne Ausgabeaufschlag an. Anlegern stehen 3 Möglichkeiten zur Verfügung, um Anteile an Investmentfonds zu kaufen. Sie können beispielsweise über einen Sparplan in kleinen, regelmäßigen Beträgen investieren oder Sie kaufen alle Investmentfondsanteile in einem einzigen großen Investment, was man dann als Einmalanlage oder auch als Einzelinvestment bezeichnet. Auch die Kombination aus Einmalanlage und Sparplan ist möglich.

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Emerging-Markets-Fonds

Emerging-Markets-Fonds sind Investmentfonds, die in Schwellenländer (Emerging Markets) investieren. Diese zeichnen sich durch hohe Wachstumsraten und durch hohes Wachstumspotenzial aus. Dem gegenüber stehen oftmals höhere Risiken wie beispielsweise politische Risiken und/oder geringere wirtschaftliche Stabilität.

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Entnahmeplan

Der Entnahmeplan – auch Auszahlplan genannt – spielt vorwiegend im Rahmen der privaten Altersvorsorge eine Rolle. Damit der Sparer Entnahmen tätigen kann, muss er zuvor jedoch ein entsprechendes Vermögen aufgebaut haben. Das kann ein Anleger z. B. über einen kostengünstigen Fondssparplan bei Fondspower.de aufgebaut haben.
Anders ausgedrückt handelt es sich bei einem Entnahmeplan um einen umgekehrten Sparplan. Anstatt Einzahlungen werden vom Inhaber des Entnahmeplans in regelmäßigen Abständen Auszahlungen aus seinem angesparten Kapital heraus getätigt.
Es muss also zunächst ein vorhandenes Vermögen in Investmentfonds bestehen, aus dem dann in der Regel eine monatliche Auszahlung getätigt wird. Dieser Betrag steht dem Fondssparer zur freien Verfügung, ähnlich einer Rentenzahlung.
Um einen Entnahmeplan bei einem Fonds einrichten zu können, muss i. d. R. in diesem Fonds ein Vermögen in Höhe von mindestens 10.000 EURO vorhanden sein.

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Environment Social Governance (ESG)

Die Abkürzung ESG steht für Environment Social Governance (deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Diese Abkürzung hat sich in der Unternehmenswelt und in der Finanzbranche etabliert, wenn man über das Thema Nachhaltigkeit spricht.
Das Prinzip der nachhaltigen Ressourcen-Wirtschaft beeinflußt dadurch Entscheidungen und Vorgehensweisen von Unternehmen hinsichtlich ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten. Auch die Art der Unternehmensführung spielt dabei eine entscheidende Rolle.
ESG-Kriterien geben Investoren Aufschluss darüber, inwieweit sich ein Unternehmen nachhaltig verhält. Es gibt inzwischen etliche Fonds, die bei ihren Investments in Aktien Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Meist tragen diese Fonds in ihrem Namen den Zusatz “Nachhaltig” oder “Sustainable”.

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Ertragsverwendung

Unter dem Terminus „Ertragsverwendung“ eines Fonds wird der Anleger darüber informiert, in welcher Form die erwirtschafteten Erträge an ihn fließen. Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds. Es gibt aber auch Mischformen.

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Europa-Fonds

Europa-Fonds sind Investmentfonds, die in Aktien europäischer Unternehmen investieren. Gelegentlich sind damit aber auch Fonds gemeint, die in europäische Staatsanleihen investieren.

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Exchange Traded Fund (ETF)

Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein passiver Investmentfonds. Das Ziel eines ETFs ist es, einen kompletten Index passiv nachzubilden. Daher spricht man auch von Indexfonds.
Ein ETF entwickelt sich daher annähernd genauso wie der entsprechende Index. Gute aktiv gemanagte Investmentfonds sind allerdings dazu in der Lage, bessere Ergebnisse als ein Index zu erzielen.

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F

Fondsanteil
Fondsdiscount
Fondsdomizil
Fondsgesellschaft (Investmentgesellschaft)
Fondsmanager
Fondsrating
Fondstausch
Fondsvermittler
Fondsvermögen (Fondsvolumen)
Fondswährung
Forward-Pricing
Freistellungsauftrag

Fondsanteil

Bei einem Fondsanteil handelt es sich um den kleinsten handelbaren Teil eines Fondsvermögens. Es besteht bei Investmentfonds jedoch auch die Möglichkeit lediglich einen Bruchteil eines Fondsanteils zu erwerben. Somit können Investoren schon mit Kleinstbeträgen an der Wertentwicklung der Kapitalmärkte teilhaben.

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Fondsdiscount

Unter Fondsdiscount versteht man die Möglichkeit, Fondsanteile zu einem ermäßigten oder ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben. Diese Gebühr wird üblicherweise erhoben, um die Vertriebs- und die Beratungskosten zu decken. Bei Fondspower.de verzichten Anleger jedoch auf die Anlageberatung; sie wählen passende und geeignete Fonds selber aus. Im Gegenzug verzichtet Fondspower.de auf Ausgabeaufschläge, die ansonsten bei Kauf von Anteilen eines Investmentfonds fällig wären. Dadurch entstehen für unsere Kunden erhebliche Vorteile hinsichtlich Wertentwicklung und Rendite.

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Fondsdomizil

Das Fondsdomizil ist das Land, in welchem ein Investmentfonds aufgelegt wurde. Für den Kapitalanleger kann das Fondsdomizil in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle spielen. Denn der Investmentfonds unterliegt den Gesetzen und der Besteuerung des Landes, in dem er beheimatet ist. Und auch für die Kontrolle des Fondsmanagements sind die ländereigenen Aufsichtsbehörden im Fondsdomizil verantwortlich.

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Fondsgesellschaft (Investmentgesellschaft)

Eine Fondsgesellschaft (auch Investment­gesellschaft oder Kapital­verwaltungs­gesellschaft) ist ein Unternehmen, die einen Investmentfonds auflegt und verwaltet. Das Fondsmanagement sammelt liquide Mittel bei Anlegern ein und investiert das Kapital nach genau definierten Anlagekriterien in Vermögenswerte wie Wertpapiere oder Immobilien. Im Gegenzug erhalten die Anleger Fondsanteile, die ihrer Anlagesumme entsprechen.
Nach deutschem Recht sind Fondsgesellschaften dazu verpflichtet, das Kapital der Anleger bei einer Depotbank in einem Sondervermögen zu halten. Damit ist das Fondsvermögen im Falle einer Insolvenz vor Gläubigern geschützt.

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Fondsmanager

Fondsmanager verwalten professionell Investmentsondervermögen bzw. Investmentfonds. Ihre Aufgabe ist es, das Anlagevermögen möglichst rentabel anzulegen, wobei sie die Chancen und Risiken der Kapitalanlagen bewerten und berücksichtigen. Konkret entscheiden sie dabei, wie die jeweiligen Fonds zusammengestellt werden. Bei ihren Investment­entscheidungen besitzen Fondsmanager zwar einen recht großen Beurteilungsspielraum, müssen sich aber sowohl an die Anlagebedingungen und Anlagegrundsätze des Investmentfonds als auch an gesetzliche Vorgaben halten.

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Fondsrating

Ein Fondsrating oder auch Rating bezeichnet eine Bewertung von Investmentfonds, die zu einer einzelnen Kennzahl verdichtet wird. Oft werden beispielsweise Sterne oder Buchstaben für das Rating verwendet. Im Zuge des Ratings werden Investmentfonds anhand qualitativer und quantitativer Faktoren überprüft. Das Rating ist als eine Gesamtnote zu verstehen, die sowohl vergange Kursentwicklungen als auch künftige Potenziale berücksichtigt.
Im Unterschied zu einem Fondsrating ist ein Ranking ein rein vergangenheitsorientiertes, quantitativer Messverfahren: Ein Fondsranking stellt die Rangordnung der Kursgewinne dar, die Fonds in der Vergangenheit erzielt haben. Ein Ranking erfolgt rein quantitativ anhand relevanter Erfolgskennzahlen wie beispielsweise der Wertsteigerung in einem definierten Zeitraum in der Vergangenheit. Somit ist und bleibt ein Ranking ein „Blick in den Rückspiegel“, der gute Anhaltspunkte liefern, aber künftige Entwicklungen nicht prognostizieren kann.

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Fondstausch

Unter Fondstausch bei Investmentfonds versteht man den Umtausch von Fondsanteilen in Anteile eines anderen Fonds. Bei diesem Vorgang, der auch als „switchen“ bezeichnet wird, entstehen üblicherweise neue Kosten, denn ein Tausch zwischen 2 Fonds entspricht immer einem Verkauf und einem anschließenden Kauf mit Ausgabeaufschlag.
Bei Fondspower.de entstehen auch bei einem Fondstausch keine Kosten durch einen Fondstausch.

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Fondsvermittler

Anleger können bei freien Fondsvermittlern zahlreiche Investmentfonds von den verschiedensten Investmentfonds­gesellschaften erwerben. Dank schlanker Strukturen sind freie Fondsvermittler in der Regel wesentlich günstiger als andere Finanzdienstleister wie z. B. Banken. Individuelle Konditionen, wie zum Beispiel einen 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag, machen die Geldanlage deutlich rentabler gegenüber der klassischen Anlageberatung. Fondsvermittler bieten im Gegensatz zu Banken keine eigenen Fonds an, sondern sind unabhängig.
Freie Fondsvermittler arbeiten i. d. R. mit sogenannten Fondsbanken zusammen. Über diese Fondsbanken können die Kunden der freien Fondsvermittler Depots eröffnen; dabei steht Ihnen eine Auswahl aus zumeist tausenden Investmentfonds zur Verfügung. Für die Depoteröffnung bei Fondsbanken ist für Privatanleger immer ein Fondsvermittler notwendig, über den die Depoteröffnung abgewickelt wird.
Auch Fondspower.de ist ein Fondsvermittler, der mit der Fondsbank ebase eine Kooperation abgeschlossen hat.

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Fondsvermögen (Fondsvolumen)

Das Fondsvermögen Eines Investmentfonds besteht aus allen im Fonds befindlichen Vermögenswerten, also beispielsweise aller vom Fonds gehaltenen Aktien, Anleihen, Immobilien usw. und dem Barvermögen. Zieht man davon etwaige Verbindlichkeiten ab, erhält man den gesamten Wert des Netto-Fondsvermögens.
Das Fondsvermögen unterliegt in seinem Wert ständigen Schwankungen durch die Kursentwicklungen der im Investmentfonds enthaltenen Vermögenswerte.
Auch der Kauf (Verkauf) von Fondsanteilen verändert das Fondsvermögen, weil dadurch sich das Barvermögen des Fonds erhöht (reduziert).

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Fondswährung

Die Fondswährung ist die Währung, in welcher ein Investmentfonds den Kauf- und Rücknahme-Preis der Fondsanteile ausweist. Meist werden Investmentfonds in den „großen“ Währungen Euro, US Dollar, Yen oder Britische Pfund aufgelegt.

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Forward-Pricing

Forward-Pricing ist eine Praxis von Investmentfonds – bezogen auf den Kauf bzw. Verkauf von Fondsanteilen – die eine Ausnutzung von Preisunterschieden an unterschiedlichen Handelsplätzen verhindert. Anleger bestellen Anteile von Investmentfonds quasi im Voraus. Durch das Forward-Pricing (späteres Abrechnen des Auftrages) stellen die Kapital­verwaltungs­gesellschaften sicher, dass alle Anleger dieselben Voraussetzungen für den Auftrag haben. So bringen Informationsvorsprünge einzelner Anleger keine Vorteile.
Gängige Praxis ist es, Kundenaufträge geschäftstäglich zunächst zu bündeln. Nach dem Annahmeschluss (der Cut Off Zeit) werden die Aufträge meist einen oder zwei Geschäftstage später ausgeführt.

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Freistellungsauftrag

Einen Freistellungsauftrag kann ein Anleger seinem Finanzinstitut erteilen, um eine steuerliche Belastung seiner Kapitalerträge – beispielsweise Ausschüttungen bei Fonds, Dividenden oder Zinserträge – bis zu einem angegebenen Betrag zu verhindern. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt maximal 801,00 EUR für Ledige bzw. 1.602,00 EUR für Verheiratete. Alle über den jeweiligen Sparer-Pauschbetrag hinausgehenden Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent. Auf diese Steuer wird zusätzlich noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben. Dies ergibt in der Summe einen Steuersatz von 26,38 Prozent. Hinzu kommt gegebenenfalls noch die Kirchensteuer des jeweiligen Bundeslandes.

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G

Geldmarktfonds
Geldmenge
Gold-Fonds

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die überwiegend oder ausschließlich in Bankguthaben, Geldmarkttitel und sehr liquide Wertpapiere investieren. Geldmarkttitel sind zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere, d. h. Schuld­verschreibungen, mit einer kurzen Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In der Regel ist die Rendite von Geldmarktfonds vom kurzfristigen Zinsniveau am Kapitalmarkt abhängig. Durch die kurze Laufzeit der Titel ist das Kursrisiko meist sehr gering. Dennoch unterliegen auch Geldmarktfonds dem Zinsänderungsrisiko und einem Ausfallrisiko des Emittenten. Sind die Emittenten Staaten mit einer hohen Bonität, ist das Kreditrisiko der Emittenten  vergleichsweise gering, aber nie auszuschließen. Aktuell (Juni 2020) übersteigen die Kosten dieser Fonds häufig die minimalen Erträge (Niedrigzinsphase), so dass mit Geldmarktfonds kaum nennenswerte Gewinne zu erzielen sind.

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Geldmenge

Im Eurowährungsgebiet beschreibt der Begriff Geldmenge den gesamten Bestand an Bargeld und Bankeinlagen, der sich auf alle Nichtbanken, wie z.B. Privatpersonen und Unternehmen, verteilt. Guthaben der Banken, zum Beispiel bei der EZB, finden dabei keine Berücksichtigung. Für die Wirtschaft stellt die Geldmenge eine wichtige ökonomische Größe dar und hängt eng mit der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zusammen. Sie liefert Informationen bezüglich der langfristigen Preisentwicklung. Die wesentlichen Funktionen von Geld sind zum einen Tausch- und Zahlungsmittel und zum Anderen Wertaufbewahrungsmittel. Da der Übergang zwischen den beiden ersten Funktionen einerseits und der Wertaufbewahrungsfunktion andererseits gleitend ist, werden auch mehrere Geldmengen betrachtet. Deshalb unterscheidet das Eurosystem drei Geldmengen M1, M2 und M3 in Abhängigkeit von der jeweiligen Verfügbarkeit des Geldes für den Bankkunden.

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Gold-Fonds

Gold-Fonds sind Investmentfonds mit direktem oder indirektem Bezug zum Rohstoff Gold. Sie investieren unter anderem in Aktien von Goldminen und andere Gold verarbeitende Unternehmen, in das Edelmetall Gold selbst sowie goldbezogene Wertpapiere wie zum Beispiel ETCs und/oder ETFs.

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H

Hausse
Hedge-Fonds
Hochzinsanleihen

Hausse

Unter einer Hausse (französich: AnstiegSteigerung) versteht man einen mittel- bis langfristigen Aufschwung an den Finanzmärkten. Oft ist auch von einem Bullenmarkt die Rede: Der Bulle ist optimistisch: Anleger erwarten, dass die Kurse von Wertpapieren steigen. Die Hausse ist das Gegenstück zur Baisse (französisch: Rückgang, Abnahme), einem wirtschaftlichen Abschwung (oft wird auch der Begriff Bärenmarkt verwendet).

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Hedge-Fonds

Hedge-Fonds sind aktive Investmentfonds, die sehr hohe Risiken eingehen, um überdurchschnittlich hohe Renditen zu erzielen. Oftmals wird eine geringe Eigenkapitalbasis mit Krediten oder Finanzderivaten „gehebelt“. Dadurch können auch Totalverluste nicht ausgeschlossen werden.

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Hochzinsanleihen

Hochzinsanleihen, High-Yield-Bonds oder auch Junk-Anleihen sind Wertpapiere von Unternehmen oder Staaten mit eingeschränkter oder schlechter Kreditwürdigkeit. Aufgrund des hohen Ausfallrisikos sind diese Anleihen besonders hoch verzinst. Sie sind hoch spekulativ.
Trotz allem wurden Hochzinsanleihen in den vergangenen Jahren sehr stark nachgefragt. Ein Grund ist die andauernde Niedrigzinsphase. Denn Bundesanleihen werfen keine oder sogar negative Renditen ab. Daher steigt die Nachfrage nach Investments, die Renditen versprechen – seien sie auch hoch riskant.
Ratingagenturen bewerten in regelmäßigen Abständen, in der Regel einmal pro Jahr, die Bonität von Anleihen. AAA steht dabei für beste Qualität. D ist gleichbedeutend mit Zahlungsunfähigkeit. Je niedriger das Rating einer Anleihe, umso höher das Risiko.
Ab einem Rating von BBB wird häufig bei Hochzinsanleihen auch von Ramsch-, oder Schrottanleihen bzw. auch von Junkbonds gesprochen.

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I

Immobilienaktien
Information Ratio
ISIN (International Securities Identification Number)

Immobilienaktien

Immobilienaktien sind eine Unterkategorie im breiten Aktienangebot. Bei ihnen handelt es sich um Anteile an einer Aktiengesellschaft, die ausschließlich in der Immobilienbranche tätig ist. Dazu zählen alle börsennotierten Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit darin besteht, Wohn- und Gewerbeimmobilien bauen zu lassen, zu kaufen und gegebenenfalls wieder zu veräußern, zu vermieten oder zu verwalten.

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Information Ratio

Die Information Ratio ist eine Weiterentwicklung der Kennziffer Sharpe Ratio. Sie beschreibt, welche Überrendite ein Anleger mit einer Geldanlage durch Eingehen zusätzlichen Risikos gegenüber einer Benchmark erzielen kann. Auch hier handelt es sich um eine Kennzahl, welche die vergleichende Betrachtung verschiedener Investmentfonds ermöglicht. Grundsätzlich gilt: je größer der Wert, desto besser.

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ISIN

Investmentfonds können über die International Securities Identification Number (ISIN) eindeutig identifiziert werden. Die ISIN ist eine international gültige Buchstaben-Zahlen-Kombination zur eindeutigen Identifizierung von börsengehandelten Wertpapieren. Die ISIN enthält jedoch keinerlei Informationen über die Art des Wertpapiers. Sie wird unter anderem für Investmentfonds, Aktien, Anleihen sowie für Finanzderivate vergeben.

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J

Jahresbericht
Jahressteuerbescheinigung

Jahresbericht

Alle Investmentfonds­gesellschaften müssen einmal im Jahr über ihre aufgelegten Investmentfonds in Form eines Jahresberichts berichten. Diese Regel ist verbindlich im Investmentgesetz verankert und soll einem potenziellen Investor oder Privatanleger bei seiner Investmententscheidung unterstützen.
Ein Jahresbericht soll die Anleger hinreichend mit Wissen über ihre Geldanlage versorgen und gleichzeitig auch über mögliche Risiken aufklären.
Nach Fertigstellung prüft eine unabhängige Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft den Bericht auf inhaltliche Korrektheit und Vollständigkeit und stellt dadurch die Qualität des Berichtswesens sicher.
Des Weiteren muss ein möglicher Käufer von Investmentfonds zusätzlich zum Jahresbericht noch ein Verkaufsprospekt mit den jeweiligen Vertragsbedingungen erhalten.
Dabei ist zu beachten, dass der aktuellste Jahresbericht des Fonds nicht älter als acht Monate sein darf. Ansonsten muss die Fondsgesellschaft einen weiteren Halbjahresbericht anfertigen.
Dadurch schützt der Gesetzgeber interessierte Investoren und sorgt für eine zeitnahe Informationsversorgung.  

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Jahressteuerbescheinigung

Die Jahressteuer­bescheinigung gibt einen Überblick über alle steuerpflichtigen Kapitalerträge aus Konten und/oder Depots. Dazu zählen Gewinne aus Zinsen, Dividenden oder Wertpapier- und Fondverkäufen. Sie informiert auch über die Höhe der Steuern aus Kapitalerträgen, welche die Bank abgeführt hat. Die Daten braucht man, um eventuell zuviel gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückzuholen. Hierzu muss die Anlage KAP in der Steuererklärung ausgefüllt werden.

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K

Kapitalmarkt
Korrelation

Kapitalmarkt

Der Kapitalmarkt ist der Ort, an dem Angebot und Nachfrage nach mittel- bis langfristigem Kapital aufeinandertreffen und damit ein Teil des Finanzmarktes. Dabei stellen die Börsen den organisierten Kapitalmarkt dar, welcher wiederum in den Rentenmarkt und den Aktienmarkt zu unterteilen ist.
Von Kapitalmärkten abzugrenzen sind der Geldmarkt und der Kreditmarkt.
Ferner existieren neben dem organisierten Kapitalmarkt („weiß“) auch graue und schwarze Kapitalmärkte, welche nicht unter staatlicher Aufsicht stehen (grau) oder gar ungenehmigte Geschäfte abwickeln (schwarz).

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Korrelation

Korrelation ist ein Begriff aus der Statistik. Übersetzt bedeutet er Wechselbeziehung. Korrelation bezeichnet also die Beziehung zwischen zwei oder gegebenenfalls auch mehreren Merkmalen.
In der Fondswelt zeigt sie beispielsweise die Beziehung zwischen einem Investmentfonds und einem Index hinsichtlich der Wertentwicklung an.
Gemessen werden dabei immer Zahlenreihen.

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L

Large Caps
Limits
Long-Short-Strategie

Large Caps

Mit „Large Caps“ sind in der Börsensprache große Aktiengesellschaften gemeint. Das englische Wort „Cap“ bedeutet dabei so viel wie „Kapitalisierung“ und verweist dabei auf die Größe einer Aktiengesellschaft an der Börse.
Berechnet wird die Marktkapitalisierung eines börsengelisteten Unternehmens durch die Multiplikation der Anzahl der ausgegebenen Aktien mit ihrem aktuellen Kurswert.

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Limits

Anleger können mit “Limits” (Grenzen) niedrige Kaufpreise von Investmentfonds realisieren, Gewinne absichern und Verluste vermeiden. Der Begriff Limit beschreibt eine Kursgrenze, bei deren Über- bzw. Unterschreitung ein bestimmter Handelsauftrag ausgeführt wird. Wird das Limit nicht berührt, so erfolgt keine Ausführung.
Wir bieten unseren Kunden eine intelligente Weiterentwicklung von Limits an: Dynamische Limits.
Mehr Informationen dazu finden Sie nachfolgendem Video.

Dynamische Limits – Gewinne sichern, Verluste begrenzen
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Long-Short-Strategie

Unter Long-Short-Strategie versteht man eine Anlagestrategie, bei welcher der Investor zugleich auf steigende und fallende Kurse setzt.
Das Ziel ist es, sich von den Entwicklungen am Finanzmarkt unabhängiger zu machen.
Mit der Long-Short-Strategie sollen auf diese Weise langfristig Gewinne erzielt werden bei einer gleichzeitigen zusätzlichen Absicherung gegen mögliche Verluste. Investmentfonds, bei denen die Fondsmanager auf eine Long-Short-Strategie setzen, nennt man auch Long-Short-Fonds.

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M

Marktkapitalisierung
Mid Caps
Mischfonds
Multi-Asset-Fonds

Marktkapitalisierung

Die Marktkapitalisierung beschreibt den Börsenwert einer Aktiengesellschaft; berechnet wird die Marktkapitalisierung durch Multiplikation der Anzahl der sich im Umlauf befindenden Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie. Die Anteile, welche das Unternehmen als Eigenbestand selbst hält, bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

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Mid Caps

Unter „Mid Caps“ versteht man in der Finanzwelt die Wertpapiere von mittelgroßen Aktiengesellschaften mit einem mittelhohen Börsenwert. Anhand der Marktkapitalisierung der börsengelisteten Unternehmen unterscheiden Börsianer die Aktiengesellschaften in verschiedene „Cap“-Klassen: Small Cap, Mid Cap und Large Cap.

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Mischfonds

Mischfonds sind Fonds, die in verschiedene Assetklassen investieren. Die Verwendung des Begriffs ist allerdings nicht eindeutig.
In der ursprünglichen Verwendung legen Mischfonds ausschließlich in Aktien und Anleihen an. Teilweise wird der Begriff auch mit Multi-Asset-Fonds gleichgesetzt. Diese sind seit 2005 in Deutschland zugelassen und dürfen flexibler agieren: Neben Aktien und Anleihen können auch Rohstoffe und Immobilien ins Portfolio aufgenommen werden. Später kamen weitere Asset Klassen dazu, wie beispielsweise Infrastrukturprojekte, Leasing oder auch der Einsatz Derivaten.

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Multi-Asset-Fonds

Multi-Asset-Fonds sind Investmentfonds, die zahlreiche Werte aus verschiedenen Anlageklassen enthalten. Multi-Asset-Fonds sind seit 2005 in Deutschland zugelassen und dürfen seitdem flexibler als klassische Mischfonds, die ausschließlich in Aktien und Anleihen investieren, agieren. Neben Aktien und Anleihen können Multi-Asset-Fonds auch in Rohstoffe und Immobilien investieren. Später kamen weitere Anlageformen dazu, wie beispielsweise Infrastrukturprojekte, Leasing oder auch der Einsatz von Derivaten.

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N

Nachhaltigkeitsfonds
Nebenwerte
Net Asset Value

Nachhaltigkeitsfonds

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Nachhaltigkeitsfonds oder auch „Ethikfonds“ einen Investmentfonds, dessen Investmentstrategie nicht nur auf die bloße Erzielung einer möglichst hohen Rendite ausgerichtet ist. Gerade die Punkte verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Handeln besitzen einen enormen Stellenwert bei Nachhaltigkeitsfonds. Dabei kommen lediglich Unternehmen in Betracht, die nachhaltig wirtschaften. Die Auswahl der Wertpapiere, in die der Fonds anlegt, erfolgt nach einer im Fondsprospekt festgeschriebenen Methode.

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Nebenwerte

Nebenwerte sind die Wertpapiere von kleineren und mittleren Aktiengesellschaften, die nicht zu großen Standardwerten zählen. Eine klare und eindeutig definierte Abgrenzung zwischen den beiden Aktienkategorien existiert allerdings nicht. Für die Unterscheidung wird der Börsenwert der Unternehmen herangezogen. Als grobe Richtschnur für die Trennlinie gilt eine Marktkapitalisierung von rund zwei Milliarden Euro.

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Net Asset Value

Die Depotbank eines Investmentfonds berechnet in der Regel einmal pro Tag den Wert eines Investmentfondsanteils und stellt diesen Wert den Anlegern und der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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O

Ökofonds
Offene Immobilienfonds
Outperformance

Ökofonds

Unter Ökofonds versteht man Fonds, die vornehmlich in Unternehmen investieren, welche sich durch Geschäftstätigkeiten mit ökologischer, sozialer und ethischer Verantwortung auszeichnen. Synonym verwendet werden auch Bezeichnungen wie ökologische oder ethisch-ökologische Fonds, nachhaltige bzw. Nachhaltigkeitsfonds oder auf Englisch „sustainable“ Fonds . Manchmal findet man bei solchen Investmentfonds auch das Wort „grün“ bzw. „green“ im Fondsnamen.

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Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds sind Fonds, die vorrangig in Immobilien investieren. Sie investieren fast ausschließlich in gewerbliche Liegenschaften an attraktiven Standorten. Dies können beispielsweise Bürogebäude, Einkaufszentren und Hotels sein. Wohnobjekte sind nur selten relevant.
Bei offenen Immobilienfonds beträgt die Haltefrist mindestens 24 Monate und die Kündigungsfrist 12 Monate. Dies ist in der geringen Liquidität von Immobilien begründet. Wenn Anleger sehr viel Kapital auf einmal abziehen, benötigen Fondsmanager in der Regel mehrere Monate Zeit für eine Veräußerung. Daher sollten Anleger Immobilienfonds vor allem für langfristige Anlagen nutzen.
Im Vergleich zu anderen Investmentfonds hat die geringe Liquidität auch Vorteile: Dem Immobilienfonds wird es nicht passieren, dass das Anlagekapital sehr schnell abgezogen werden kann.
Seit Juli 2013 unterliegen offene Immobilienfonds dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Es besagt, dass ein offener Immobilienfonds in mindestens zehn Objekte investiert sein muss. Von diesen darf keines mehr als 15 % des Gesamtvermögens wert sein. Offene Immobilienfonds dürfen maximal 20 % in Objekte im Bau angelegen und höchstens 30 % in Objekte im Ausland, wenn das Währungsrisiko nicht abgesichert ist. Bis zu 20 % können in Immobilien­gesellschaften investiert werden und bis zu 49 % des Fondsvermögens dürfen als Buchgeld gehalten werden.

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Outperformance

Outperformance bei Investmentfonds bedeutet, dass sie im Vergleich zu einem zuvor definierten Index eine bessere Wertentwicklung erzielt haben. Umgekehrt spricht man von „Underperformance“, wenn die Wertpapiere unterhalb des definierten Index bleiben.

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P

Performance
Performance-Fee
Portfolio-Theorie

Performance

Unter Performance bei Investmentfonds versteht man deren Wertentwicklung. Angegeben wird die prozentuale Veränderung während eines bestimmten Zeitraums. Sie dient so als Maßstab, um den Erfolg verschiedener Investmentfonds  zu vergleichen.
Allerdings müssen dafür zum einen die Berechnungsmethoden einheitlich sein. Zum anderen sind dabei nur Fonds wirklich sinnvoll vergleichbar, die ungefähr die gleichen Anlageobjekte und eine ähnliche Anlagestrategie besitzen.

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Performance-Fee

Manche Investmentfonds berechnen eine sogenannte Performance-Fee oder Performancegebühr, wenn der Fonds Gewinne erwirtschaftet. Der Grundgedanke hinter einer Performancegebühr ist es, die Interessen von Anlegern und Fondsmanagement anzugleichen. Denn durch eine zusätzliche Vergütung bei hohen Erträgen des Fonds hat das Fondsmanagement auch einen zusätzlichen Anreiz, Gewinne zu erwirtschaften.

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Portfolio-Theorie

Die Portfolio-Theorie geht der Frage nach, wie das effizienteste Portfolio aussieht. Der US-Ökonom Harry M. Markowitz entwickelte die Portfolio-Theorie Anfang der 1950-er Jahre. Sie ist ein Klassiker für Anlage­entscheidungen.
Markowitz zeigte auf, dass es besser ist das Risiko zu streuen als auf einzelne aussichtsreiche Wertpapiere zu setzen. Zur Diversifikation raten heute Investmentberater rund um den Globus. Für seine Arbeit erhielt Markowitz im Jahr 1990 gemeinsam mit Merton H. Miller und William Sharpe den Wirtschafts-Nobelpreis.

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R

Real Estate Investment Trust (REIT)
Rendite von Investmentfonds
Rentenfonds
Risiko
Risiko-Ertrags-Profil
Risikoklasse
Risikostreuung
Robo-Advisor
Rohstoff-Fonds
Rücknahmegebühr von Fondsanteilen

Real Estate Investment Trust (REIT)

Ein Real Estate Investment Trust (REIT) ist ein börsengehandeltes Unternehmen, welches ausschließlich in Immobilien investiert, erwirtschaftete Erträge zu großen Teilen an Anleger ausschüttet und steuerliche Vorzüge genießt. REITs stellen damit eine Möglichkeit für Anleger dar, die indirekt in Immobilien investieren möchten (indirekt heißt über einen professionellen Anbieter, welcher Anlagekapital bündelt). Generell gilt die Assetklasse der Immobilien als gut zur Diversifikation geeignet, da die Wertentwicklung von Immobilien eine relativ niedrige Korrelation zu anderen Assetklassen aufweist.

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Rendite von Investmentfonds

Die Rendite ist der prozentuale Erfolg, die effektive Verzinsung einer Kapitalanlage oder eines Fonds in einem definierten Zeitraum. Meistens erfolgt eine jährliche Betrachtung. Die Berechnung erfolgt, indem die Differenz aus Ertrag und Aufwand gebildet wird und das Ergebnis durch den Aufwand geteilt wird.
Der Ertrag ist dabei der Gesamtwert der Anlage am Ende des Beobachtungszeitraumes; der Aufwand ist der Gesamtwert zu Beginn des Beobachtungszeitraumes.
Rechenbeispiel:
Angenommen, ein Anleger erwirbt Anteile eines Investmentfonds im Wert von 1.000 € am 01.01.2017. Der Kurs des Investmentfonds schwankt im Lauf des Jahres, doch am 31.12.2017 sind die Anteile im Depot des Anlegers 1.080 € wert. Der Anleger hat damit im Jahr 2017 eine effektive Verzinsung seiner Kapitalanlage von (1.080 – 1.000)/1.000 = 80/1.000 = 0.08 = 8 Prozent erzielt.

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